Lade...
 

TV Grambke von 1895 e.V.

100 Jahre TVG.jpg
Image
  • Drei junge Grambker Leute sind es gewesen, denen der Turnverein Grambke seine Entstehung verdankt. Sie hatten den Wunsch, es den Nachbarorten gleich zu tun, in denen schon Turnvereine bestanden. Diese Grambker Jungen waren:
    • Johann Pieper,
    • Albrecht Buschmann und
    • Hermann Gieschen.

Johann Pieper
Johann Pieper
Alfred Buschmann
Alfred Buschmann
Hermann Gieschen
Hermann Gieschen
Eberhard Harms
Eberhard Harms

  • Sie fanden tatkräftige Unterstützung bei ihrem Lehrer Eberhard Harms. Am 6. Oktober 1895 wurde der Verein gegründet. Zu den ersten aktiven Turnern gehörte auch Johann Bätjer, der unermüdlich, sein ganzes Leben lang, für den Turnverein Grambke tätig gewesen ist. In den ersten beiden Wintern turnte man in Lesum und bei Warnken, im Sommer draußen. Im Jahre 1898 gelangte der kleine Verein schon zu einer Turnhalle. Das alte Schulgebäude wurde auf das Drängen des Vereins in eine Turnhalle umgebaut und der Verein gab mit Hilfe der Sparkasse und von Sammlungen das Baugeld dafür her. Auch später sorgte der Verein durch Zuschuß von erheblichen Geldmitteln und Gestellung von freiwilligen Arbeitskräften stets dafür, daß die Halle vergrößert und verschönert wurde.
  • Mit der Halle wuchs auch das turnerische Leben, um die turnerische Ausbildung machten sich besonders
    • Otto Mahnken,
    • August Jacobs,
    • Heinrich Dressel und
    • Ferdinand Martens verdient.

    Erfolge auf den Turnfesten (Gebrüder Dressel) machten viel Freude und regten zu neuem Streben an. 1909 wurde die Knabenabteilung gegründet, um die sich besonders Johann Lange und Hermann Gerdes verdient machten. Mit der wachsenden Spielbewegung benötigte der Verein einen Turnplatz. Es gelang ihm, 1912 auf der kleinen Geest vom Staat einen solchen zu gewinnen (er wurde 1926 auf das Doppelte vergrößert). Der Verein hat an der Ausgestaltung dieses Platzes große Opfer an Geld und Arbeit aufgebracht.
  • Nach dem ersten Weltkrieg wuchs der Verein schnell und beachtlich. 1919 wurde die Turnerinnenabteilung gegründet, um deren Leitung sich Karl Hägermann und Adele Martens-Kusche sehr verdient gemacht haben.Im folgenden Jahre gründete Johann Hägermann die Mädchenabteilung. Die Spielbewegung wuchs gewaltig; Schleuderball-, Faustball- und Schlagballspiel wurden eifrig gepflegt, aber nach dem Kriege wurden sie alle durch das neu aufkommende Handballspiel zurückgedrängt. Spielwart war lange Zeit Hans Howe. Im Jahre 1927 entstand die Frauenabteilung und 1929 schloß sich eine Tennisabteilung dem Verein an, nach dem letzten Kriege auch noch eine Tischtennisabteilung.
  • Auch auf kulturellem Gebiet hat der Verein mit den köstlichen plattdeutschen Theateraufführungen (Johann Lange, Karl Hägermann), mit der Förderung des Heimatsinnes (Wandern) und der Pflege des Volkstums Tiefschürfendes geleistet. In der geschäftlichen Abwicklung haben Georg Geils, Heinrich Hägermann und Gertrud Howe treue Arbeit getan.
  • Von großem Vorteil war, daß in der Vereinsführung wenig Wechsel war.
    • Vorsitzende waren:
Eberhard Harms 1895 - 1897 und 1902 - 1910
Christian Melchers 1897 - 1902
Ernst Howe 1910 - 1935
Johann Hägermann 1935 - 1945
Johann Rulfs 1945 - 1949
August Jacobs 1949 - 1956
Uwe Nerong 1956 - 1972
Wolfgang Kahrs 1972 - xxxx
Günther Sievers xxxx - xxxx

 

  • Seit über 100 Jahren bietet der TV Grambke seinen etwa 1000 Mitgliedern aller Altersklassen die Möglichkeit, sich in geselliger Runde und freundlicher Atmosphäre sportlich zu betätigen. 

  • Beheimatet ist der Verein auf dem Sportgelände im Föhrenbrok in Bremen- Grambke, wo neben der vereinseigenen Dreifeld- Mehrzweckhalle (Hinnerk-Mester-Halle) auch die Turnhalle der Grambker Grundschule sowie der Rasenplatz mit Lauf- und Sprungbahn zur Verfügung steht. Des weiteren nutzt der TV Grambke auch weitere Gebäude wie die Sporthalle des SZ Alwin- Lonke- Straße

 

  • Die Geschäftsstelle in Grambke war geöffnet:
    • mittwochs 17 bis 19 Uhr
    • und donnerstags von 9:30 bis 12:30 Uhr. 

Image
 

Ein beim Bau der Eisenbahn in der Nähe des Oslebshauser Bahnhofs gefundener 100 Zentner schwerer Findling wird von den Sportlern des Turnvereins Grambke unter größten Anstrengungen über den Sportplatz transportiert. Der riesige Stein wurde als Denkmal für die 30 gefallenen Soldaten (Vereinsmitglieder) des 1. Weltkriegs aufgestellt.
Ein beim Bau der Eisenbahn in der Nähe des Oslebshauser Bahnhofs gefundener 100 Zentner schwerer Findling wird von den Sportlern des Turnvereins Grambke unter größten Anstrengungen über den Sportplatz transportiert. Der riesige Stein wurde als Denkmal für die 30 gefallenen Soldaten (Vereinsmitglieder) des 1. Weltkriegs aufgestellt.

Auf dem Stein vermerkte Namen:

Gefallene oder im Dienste des Vaterlandes verstorbene Vereinsmitglieder

Wilhelm BartelsHeinrich BrünjesHermann Buck
Jürgen GeilsJohann HägermannBernhard Harms
Hermann HartjeDetmar HoopsGeorg Jantzen
Johann MeierChristian MertensFriedrich Nustede
Lüder RohlfsAugust SchierHans Schulz
Hermann SieversJohann WischhusenEmil Wunderlich

Vermisste Vereinsmitglieder

Johann Stellter

Gefallene oder im Dienste des Vaterlandes verstorbene passive Vereinsmitglieder

Georg BosseJohann BuschHermann Gieschen
Dietrich HumannFriedrich MertensFranz Patsch
Wilhelm RohdeOtto SchmidtJakob Schwanewede
Karsten SollteJulius Wiechert

Denkmal - Einweihung am 24.7.1921 / Redner auf dem Bild ist der Vorsitzende Ernst Howe
Denkmal - Einweihung am 24.7.1921 / Redner auf dem Bild ist der Vorsitzende Ernst Howe
Denkmal - Einweihung am 24.7.1921 / Redner auf dem Bild ist Pastor Heinrich Hoops
Denkmal - Einweihung am 24.7.1921 / Redner auf dem Bild ist Pastor Heinrich Hoops
Denkmal - Einweihung am 24.7.1921 / Zuschauer und Vereinsmitglieder
Denkmal - Einweihung am 24.7.1921 / Zuschauer und Vereinsmitglieder
Denkmal - Einweihung am 24.7.1921 / Der beim Bau des Osleshauser Bahnhof gefundene Findling
Denkmal - Einweihung am 24.7.1921 / Der beim Bau des Osleshauser Bahnhof gefundene Findling


Der Turnverein Grambke vor dem Findling am Föhrenbrok im Jahre 1921. Als Ehrenmal erinnert er an die Toten des Ersten Weltkrieges.
Der Turnverein Grambke vor dem Findling am Föhrenbrok im Jahre 1921. Als Ehrenmal erinnert er an die Toten des Ersten Weltkrieges.


Image

  • Der Turnverein Grambke fing ganz bescheiden an.
    • Handballbundesliga 1972

 

Image
    • Die Frauenabteilung des TVG um. 1930. Adda Hägermann setzte sich erfolgreich für die Bildung einer Frauenabteilung ein. Frau Rolle spielte bei den gymnastischen Übungen Klavier.
  • RM

Erstellt von admin. Letzte Änderung: Sonntag den 05. Mai. 2019 17:25:32 CEST by Rainer Meyer.

Copyright

Sollte auf diesen Seiten trotz sorgfältiger Prüfung ein Copyright bzw. ein Urheberrecht verletzt werden so bitten wir um sofortige Nachricht an Portal@Grambke.de um den Artikel zu ändern bzw. zu entfernen.
Show PHP error messages