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Kooperation TVG & SGO

Das praktische Vereinsbeispiel für Kooperation in bestimmten Bereichen


  • Die Mitgliederversammlungen zweier Sportvereine beschließen die Kooperation für die gegenseitige Nutzung der Angebote, eine gemeinsame Vereinszeitschrift und die Zusammenlegung der Mitgliederverwaltung und der Hallenverwaltung.



Die Beschlüsse der beiden Mitgliederversammlungen:

  • Die Mitgliederversammlungen des Turnvereins Grambke Bremen von 1885 (1.000 Mitglieder) und der Sport-Gemeinschaft Oslebshausen (2.000 Mitglieder) haben die Kooperation für bestimmte Vereinsbereiche und -aufgaben beschlossen. Nach den Sommerferien wird eine gemeinsame Vereinszeitschrift herausgegeben.
  • Ab 1. Januar 2006 können die Vereinsmitglieder mit einer "Sportcard" als Ausweis die gegenseitigen Angebote nutzen. Vom gleichen Zeitpunkt an werden die Mitgliederverwaltung und die Verwaltung der Sporthallen zusammengelegt.

  • Die Quelle:
    • Die nachfolgenden Texte sind Auszüge aus "Grambker Turner", Nr. 2/Juni 2005.

  • Die Anträge zur jeweiligen Mitgliederversammlung am Beispiel des Tunvereins Grambke:

  • Antrag auf eine gemeinsame "Sportcard" des TV Grambke e. V. und der Sport-Gemeinschaft Oslebshausen e. V.
  • Der geschäftsführende Vorstand beantragt, dass der TV Grambke e. V. und die Sport-Gemeinschaft Oslebshausen e. V. ab 01. 01. 2006 eine gemeinsame "Sportcard" für ihre Mitglieder anbieten.
  • Zur Begründung:
    • Wir sind der Meinung, dass eine "Sportcard" die Attraktivität der beiden Vereine erhöhen würde. Viele neue Sportangebote können damit zukünftig sowohl im Nordteil als auch im Westteil de Stadtteilzeitungen beworben werden.

  • Für den gleichen Beitrag bekommen die Mitglieder ein Mehr an Angeboten, denn Besitzer der "Sportcard" können für ihren bisherigen normalen Vereinsbeitrag die Sportangebote und Kursangebote beider Vereine nutzen. Sie müssen nur die Zusatzbeiträge zahlen und eine Kaution beim Erwerb der ¿Sportcard¿ hinterlegen. Mit der Erhöhung der Attraktivität der beiden Vereine versprechen wir uns einen Zuwachs an neuen Mitgliedern in beiden Vereinen.

  • Antrag auf eine gemeinsame Vereinszeitung des TV Grambke e. V. und der Sport-Gemeinschaft Oslebshausen e. V.:

  • Hiermit beantragt der geschäftsführende Vorstand, dass der TV Grambke e V. und die Sport-Gemeinschaft Oslebshausen e. V. ab Sommer 2005 eine gemeinsame Vereinszeitung herausgeben, die in den Haushalten der Ortsteile Grambke und Oslebshausen verteilt wird.

  • Zur Begründung:
    • Wir denken, dass mit der neuen Zeitung die Öffentlichkeitsarbeit wesentlich verbessert werden kann. Es werden mit dieser Zeitung Bevölkerungsgruppen angesprochen, die bisher von den jeweiligen Vereinen und ihren Angeboten noch nichts gehört haben. Des weiteren fühlen sich durch die neue Zeitung neue und alte Anzeigengeber angesprochen, die ihre Werbewirksamkeit durch die größere Auflage erhöht sehen. Eine Zeitung, die beide Gebiete für einen Anzeigepreis bedient, gibt es bisher in Bremen nicht. Die Kosten für die Zeitung sollen die bisherigen nicht übersteigen. Angestrebt wird, dass die Zeitung in Zukunft mindestens kostenneutral gestaltet werden kann. Die Eigenständigkeit der beiden Vereinszeitungen soll weiterhin bestehen bleiben.

  • Anmerkung des Autors:
    • Die neue gemeinsame Vereinszeitung wird von den Mitgliedern beider Redaktionen für ihren Zuständigkeitsbereich gestaltet. Der Teil des Turnvereins Grambke heißt "Grambker Turner", der Teil der Sport-Gemeinschaft Oslebshausen "Fun und Fair". Die beiden Teile werden spiegelverkehrt gedruckt. Die Vereinszeitung wird vierteljährlich im DIN-A4-Format mit 32 geplanten Seiten Umfang herauskommen und eine Auflage von 10.000 Exemplaren haben.

  • Antrag auf Zusammenlegung der Mitgliederverwaltung und der Hallenverwaltung des TV Grambke e. V. und der Sport-Gemeinschaft Oslebshausen e. V.

  • Der geschäftsführende Vorstand beantragt, dass ab dem 01. 01. 2006 die Mitgliederverwaltung und die Hallenverwaltung des TV Grambke e. V. und der Sport-Gemeinschaft Oslebshausen e. V. zusammengelegt werden, ohne die Eigenständigkeit der beiden Vereine dabei einzuschränken.

  • Zur Begründung:
    • Wir denken, dass durch eine Zusammenlegung einiger Verwaltungsbereiche Synergieeffekte genutzt werden können. Es ist dadurch möglich, gezielte Mailingsaktionen und andere Werbeaktionen durchzuführen.

  • Die Erreichbarkeit der Geschäftsstelle könnte kostenneutral erhöht werden und damit für Mitglieder und potentielle Neumitglieder kundenfreundlicher gestaltet werden.

  • Des weiteren würde die Umsetzung der "Sportcard" erleichtert werden.

  • Kosteneinsparungen bei der Hallenverwaltung und eine bessere Koordination der Hallenauslastung wären möglich.

  • Die Mitgliederverwaltung unter anderem mit Mahnwesen, Anmeldung, Abmeldung und Gruppenzugehörigkeit könnte effektiver gestaltet werden. Somit würden bestimmte Planungen des Vereins, wie zum Beispiel Wintertraining, neue Angebote usw. erleichtert werden.




© Karl Hoffmann für VIBSS-ONLINE am 27.01.2006


Erstellt von admin. Letzte Änderung: Dienstag den 12. Februar. 2019 18:25:53 CET by Rainer Meyer.

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