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Informationen über die Burger Kirche

Die Burger Kirche

  • In dem kleinen, an so wichtiger Stelle gelegenen Burg hat es schon früh eine Kirche gegeben, sicher schon lange, ehe sie 1281 urkundlich erwähnt wird. Sie war dem heiligen Nikolaus geweiht; das Patronatsrecht übten lange die "Herren von der Hude" (Ritterhude) aus. Die Kirche stand etwa dort, wo sich heute die Gastätte "Deutsches Haus" befindet. Wie sie ausgesehen hat, läßt sich nur vermuten. Pastor Heinrich Hoops denkt sie sich nach den alten Aufzeichnungen als eine "Festungskirche, die trotzig dastand, mit breitem Turm und drei dicken Strebenpfeilern an jeder Seite". Entgegen altem kirchlichem Brauch war der Turm nach Osten, der Chorraum nach Westen gelegen. Im Turm befanden sich "twe Klocken, ene grothe und ene Kleyne", außerdem hatte die Kirche eine Turmuhr. Sehr genau wissen wir, wie der schon 1551 in einem Verzeichnis des Kirchenvermögens genannte Abendmahlskelch sowie die Kanzel und der Taufstein aussahen, die 1632 der Kirche geschenkt wurden. Sie sind heute noch in der Grambker Kirche in Gebrauch. Das Pfarrhaus lag etwas abseits der Straße und war von drei Seiten von der Burgschanze umgeben.

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  • Im Vordergrund ist die Burger Kirche zu sehen. Im Hintergrund ist die Lesumer Kirche zu erkennen.


Erstellt von admin. Letzte Änderung: Freitag den 08. Juli. 2016 18:46:21 CEST by Rainer Meyer.

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