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Burg

Das Steinbrüggesche Haus

Blick von der Burger Brücke in Richtung Burg
Blick von der Burger Brücke in Richtung Burg
  • Heute wäre es Burger Heerstr. 53
  • Das Bild zeigt das Steinbrüggesche Haus im Jahre 1902. Damals bestand die "Handlung" von Steinbrügge aus einer Eisen- und Holzhandlung in Burg, einer Sägerei in Burgdamm und aus Plantagen in Honduras und Ostafrika.

  • Der Glanz dieser "Handlung" erlebte nach dem Ersten Weltkrieg einen raschen Verfall.

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  • Heinrich Hoops schreibt über Steinbrügge:
    • Das älteste der geschäftlichen Unternehmungen unseres Heimatbereiches ist die Holzhandlung Bernhard Steinbrügge. Der Gründer dieser Firma, Berend Steinbrügge aus Vegesack, erwarb 1773 bei seiner Verheiratung das eine der drei noch in der alten Schanze stehenden Häuser, das links vor der Brücke stand, von dem früheren Besitzer Robbe. Steinbrügge unterhielt von diesem Jahre ab in der Burg eine Gastwirtschaft, verbunden mit einer Eisen-, Kohlen- und Kornhandlung, während Holz erst von 1807 ab gefürt wurde. Bei der Aufteilung der Burg am 30. April 1784 wünschte Berend Steinbrügge, in dessen Hause die Verhandlungen stattfanden, den Platz Nr. 1 neben seinem bisherigen Garten, wurde aber später genötigt, den Platz Nr. 7 (das Wohnhaus und Garten der Familie Steinbrügge auf dem Foto) zu nehmen, da die Stelle Nr. 1 dem Zimmerbaas Bosse zugespochen wurde, weil sie sich in der Nähe von dessen Werftanlage befand. Der Holzhandel wurde späterhin die ausschließliche Betätigung des Unternehmens und ließ sich bis zum 1. Weltkrieg bedeutend entwickeln. Im Jahre 1921 wurde auf dem Betriebsgrundstück am Bahnhof Bremen - Burg ein neuzeitliches Hobel- und Sägewerk errichtet, das dem Unternehmen nach den Kriesenjahren nach dem Kriege wieder neuen Auftrieb brachte. Seit dem Jahre 1878 ist auch die Familie Schatteburg an dem Geschäft beteiligt.

 

  • Im Adressbuch von 1908 steht Bernhard Steinbrügge in Burger Heerstrasse 40, 1918 auch, wo diese Familie aber geblieben ist, wissen wir nicht. Wir wissen nur, das bei einem der Kinder oder Enkelkinder der Vorfahren eine Taufpatin Rüter war. Ist womöglich Holzhandel Rüter aus Steinbrügge entstanden oder sind das irgendwelche Nachfahren?

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