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Segel-Verein "Burg" e.V.

  • Deichfest zum Abschluss der Umbaumaßnahmen/Friedrich Bruns hat jetzt einen eigenen Weg


Segelverein Burg feiert mit seinen Nachbarn

Von Gabriela Keller (Weser-Kurier vom 16.5.2011)

Burg. Die Hausband war schon von weitem zu hören. Rockige Klänge schallten über den Deich an der Lesumbroker Landstraße. Der Segelverein Burg feierte am Wochenende mit Nachbarn und Freunden sein Deichfest.


Auf der Wiese vor dem Anleger spielte die Musik. Im großen Festzelt waren die Bankreihen schon kurz nach Beginn gut gefüllt. Zu handgemachtem Sound der "Number One Band" ließen sich Mitglieder und Gäste Würstchen vom Grill schmecken. Später dann ließ der Shanty Chor Grambke die musikalischen Wogen hochschwappen.

Neben Segelkameraden der Nachbarvereine "Neptun" und "Niedersachsen Burg" feierten Anwohner der benachbarten Dunge-Siedlung mit den Burger Seglern. Mit Wurfzetteln hatte der Verein zu seinem Fest eingeladen. Der Vorsitzende freute sich, dass zahlreiche Anlieger gekommen waren. "Gute Nachbarschaftspflege war schon immer unser Bestreben", machte Jürgen Rudloff in seiner Begrüßungsrede deutlich. Auch der prominenteste Nachbar, Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, schaute vorbei.

Mit dem Deichfest feierten die Burger auch den Abschluss zahlreicher Umbau-Maßnahmen. Das Bootshaus strahlt nach umfangreicher Renovierung im frischen Farbanstrich wie neu. Dass es schon über 200 Jahre alt ist, sieht man dem Gebäude nicht an. Das frühere Zollhaus und Gesindehaus von Gut Dunge ist seit 1925 Sitz des Vereins, der sich 1924 gründete. Nicht nur von außen macht das Bootshaus jetzt einen schmucken Eindruck. Im Innern wurde das Vereinsheim samt Bootsmann-Wohnung von Grund auf modernisiert. Die alten Holzfußböden kamen raus, Beton rein. Dachstuhl, Heizungsrohre und Elektrik wurden erneuert.

Die Planung des Umbaus lag in den Händen von Vereinsmitglied Friedrich Bruns. Inzwischen schon länger als 30 Jahren kümmert sich der 67-jährige gelernte Bootsbauer im Vorstand als technischer Leiter um Haus und Anlagen des Segelvereins Burg. "Der macht alles", sagt der Vorsitzende anerkennend.

Auch den Arbeitsdienst für die neue Steganlage organisierte und koordinierte Bruns. Zu den 23 Segel- und acht Motorbooten am Lesumufer gelangen die Vereinsmitglieder nach dem vollendeten Umbau über pflegeleichtes Aluminium statt wie früher über Holz.

Für seinen Einsatz bei den Umbau-Maßnahmen und sein Engagement über Jahrzehnte hat der Verein seinem technischen Leiter Friedrich Bruns beim Deichfest eine außergewöhnliche Ehre zuteil werden lassen. Der Weg vom Deich zur Anlage trägt jetzt seinen Namen. "Fidi-Bruns-Weg" verkündet seit Sonnabend ein Schild am Eingang zur Steganlage.

Beim Deichfest stellte der Vorsitzende denn auch gleich den neuen Bootsmann des Vereins vor. Norbert Mosig übernimmt ab sofort die seit zwei Jahren vakante Funktion. Als festangestelltes Nicht-Mitglied ist er für den Betrieb des Vereinsheims zuständig.


Erstellt von admin. Letzte Änderung: Mittwoch den 01. Juni. 2016 13:47:13 CEST by Rainer Meyer.

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