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Bauprojekt Friedensheimer Straße

(altes Bebauungs-Projekt von 2005)

  • Das Baugebiet liegt direkt in einem Grambker Wohngebiet. An der Burger Heerstraße sind fußläufig die Läden für den täglichen Bedarf erreichbar. Das Sander-Einkaufszentrum in Bremen - Oslebshausen ist circa 5 Autominuten entfernt. Eine Bushaltestelle für drei Buslinien, in direkter Nachbarschaft, ermöglicht den Anschluß der zukünftigen Erwerber an den öffentlichen Personennahverkehr. Die Bremer Innenstadt ist mit dem Auto in circa 15 Minuten und mit Bus und Bahn in 20 Minuten erreichbar. Der Autobahnzubringer ist 5 Autominuten entfernt.

  • Das Grundstück wird durch ein Einfamilienhausgebiet, durch zweigeschossige Mehrfamilienhäuser sowie den Gebäuden der Dreiha-Werke umgrenzt. Südwestlich, abgeschirmt durch die Dreiha-Werke, verläuft die Bahnlinie Bremen- Bremerhaven.

  • Auf dem Grundstück sollen ca. 60 Reihenhäuser, 12 Doppelhäuser und vier Einfamilienhäuser erstellt werden. Die vier freistehenden Einfamilienhäuser sind bauträgerfrei und, abgesehen vom Grundstück, nicht Bestandteil des Angebotes. Das Gelände ist zur Zeit unbebaut, die auf dem Grundstück befindlichen Solitärbäume sollen erhalten bleiben.

  • Das geplante Wohnquartier wird über eine neu auszubauende Straße, die die Friedensheimer Straße mit dem Fockengrund verbindet, erschlossen. Hiervon führt eine verkehrsberuhigte Erschließungsstraße als Sackgasse in das Wohngebiet. Sie dient der Aufnahme des PKW-Verkehrs, sowie der Fahrrad- und Fußgängerverteilung in das Gebiet und ist nach DIN 14090 für Feuerwehr- und Abfallfahrzeuge ausgelegt.

  • Jeweils auf dem Grundstück bzw. in der unmittelbaren Nähe in der Nähe der Wohneinheiten sind Carports und Stellplätze angeordnet. Jede Wohneinheit erhält einen Carport und Schuppen. Die 18 Parkplätze für den Besucherverkehr sind über das gesamte Wohngebiet verteilt angeordnet.

  • Von der Haupterschließungsstraße gehen alle Wege ab, die der unmittelbaren Erschießung der Häuser dienen. Die Wege sind als Fuß- und Spielwege konzipiert.

  • Die geplanten Häuser sind in offener Bauweise, d.h. Zeilen unter 50 m Länge, angeordnet. Die Wohnzimmer und Kinderzimmer sowie die Gärten weisen nach Süd-Osten oder Süd- Westen.

  • Die Gebäude werden ein- bis zweigeschossig mit Dachgeschoss erstellt. Es können auch Eigenheime als Starterhäuser (ohne ausgebautem Ober- oder Dachgeschoss) angeboten werden. Hier könnten die Wohneinheiten, durch die besonders großen Hausbreiten, im Erdgeschoss alle notwendigen Räume erhalten. Dies wären Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad und Küche.
  • Der Ausbau des Ober- oder Dachgeschosses erfolgt dann durch die Erwerber.

  • Die Starterhäuser ermöglichen es Familien mit geringem und durchschnittlichem Einkommen und jungen Familien frühzeitig Eigentum zu erwerben. Gerade im Stadtteil Grambke ist es wichtig Wohnraum mit einem niedrigen Finanzierungs- und mit einem hohen Anteil an Eigenleistung anzubieten. Es ist wichtig, dass die Häuser trotzdem sofort bezugsfertig sind und im Kostenrahmen einer Mietwohnung bleiben, so wie die Starterhäuser.

  • Alle Häuser sind nach den Richtlinien der öffentlichen Förderung von Eigentumsmaßnahmen der Stadt Bremen förderungswürdig. Das Wohnquartier Friedensheimer Straße wurde in Absprache mit dem Amt für Wohnung und Städtebauförderung entworfen und ist für die Jahre 2002 und 2003 zur Förderung vorgemerkt.

  • Die Grundstücke werden real geteilt, die Wege und PKW-Flächen werden Gemeinschaftseigentum.

  • Auf dem Baugrundstück sind drei Haustypen geplant:



    • Typ A Einzelhäuser 4 Häuser 11,00 m x 7,50 m
    • Typ B Reihenhäuser 52 Häuser 11,24 m x 6,00 m
    • Typ C Reihenhäuser 8 Häuser 11,24 m x 6,88 m
    • Typ D Doppelhäuser 6 Häuser 11,24 m x 7,13 m
    • Typ E Doppelhäuser 6 Häuser 11,24 m x 6,88 m

  • Die Gebäude werden nach Planung des Architekturbüro Colberg in konventioneller Bauweise erstellt. Sie sind nicht unterkellert. Die Gründung erfolgt auf Grund der unterschiedlichen Bodenverhältnisse als Fundamentplattengründung, teilweise verstärkt.
  • Entsprechende Gutachten liegen vor. Die Bodenplatten, Streifenfundamente und die Pfähle werden aus Beton hergestellt. Die Außenwände bestehen aus Porenbetonmauerwerk mit einem kunstharzgebundenen Edelstrukturputz. Die Haustrennwände bestehen aus Kalksandstein und sind schalltechnisch getrennt. Die neuesten DIN-Vorschriften für Wärme- und Schallschutz finden Anwendung. Die Decken über EG bestehen aus Beton, über OG aus Holz. Das zimmermannsmäßig erstellte Dach wird mit Betondachsteinen eingedeckt. Die Beheizung erfolgt über Gaszentralheizungen mit angeschlossener Warmwasserversorgung, die jeweils im Dachgeschoß bzw. Spitzboden der Häuser installiert werden. Das Schmutz- und Regenwasser wird über einen Kanal abgeführt.

  • Im Bebauungsplan 348 A ist das Plangebiet als Gewerbegebiet ausgewiesen. Das Architekturbüro Colberg erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Bauamt Bremen- Nord zur Zeit eine Bebauungsplanänderung als allgemeines Wohngebiet.

  • Gutachterliche Stellungnahmen zu Schadstoffen auf dem Grundstück liegen vor. "Die Auswertungen aller Untersuchungen weisen für die begutachtete Fläche Schadstoff - Konzentrationen unterhalb der Prüfwerte auf. Nur Teilbereiche sind räumlich begrenzte Prüfwertüberschreitungen vorhanden. ... Die Bewertung der Untersuchungsergebnisse in Boden und Grundwasser weisen für die Fläche ... eine Eignung für wohnwirtschaftliche Zwecke auf. Teilbereiche des Oberbodens sind für die Maßnahme aufzunehmen und sollten mit anderen Bodenmaterialien der Fläche für den Bau eines Sicht- / Lärmschutzwalls Verwendung finden." Die Gutachten können jederzeit im Architekturbüro Colberg eingesehen werden.

  • In dem Stadtteil Bremen - Grambke wurde seit langer Zeit kein größeres Neubauvorhaben in Verbindung mit Einfamilienhäusern realisiert. 1999 wurde von dem Land Bremen in Verbindung mit dem AWS eine Bedarfsstudie, die den Bedarf an einfachen Eigenheimen erörtern sollte, anhand eines "Bauherrenprojektes" durchgeführt. Die Resonanz auf dieses Projekt war überdurchschnittlich groß. Vorwiegend Menschen, die in dem Ortsteil leben bzw. arbeiten, sowie viele ausländische Mitbürger zeigten ein großes Interesse am Erwerb eines Eigenheimes in diesem Stadtteil. In der Nähe befinden sich die Stahlwerke Bremen, das Gewerbegebiet Hafen und der neue Space-Park. Diese Erhebung bildet den Hintergrund für die positive Einschätzung der Förderungswürdigkeit durch das Amt für Wohnung und Städtebauförderung (AWS)


Erstellt von admin. Letzte Änderung: Donnerstag den 09. November. 2017 19:32:55 CET by Rainer Meyer.

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