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Weitere Notizen zu Grambker Höfen


Hof Humann:

  • Es gab ein ein traditionelles Bauernhaus an der Gramker Heerstraße, kurz vor der Schule. Dieses Haus wurde schon in den 50-er Jahren abgerissen und durch ein Wohnhaus (Grambker Heerstr. 107) ersetzt. An dieses neue Haus wurde später ein um 90 ° gedrehtes Haus (107a) angebaut. Beide Häuser sind mit Ziegelfassade und Türen goldeloxierten Rahmen versehen. Das abgerissene Haus und auch die neuen werden / wurden von "Humanns" bewohnt Möglicherweise ist dort der fragliche Humannhof zu suchen?

 

  • Eine Frau Humann hat den Geschwistern Kämena Hausarbeiten erledigt, und über Jahre betreut. Sie hat dann das Kämenasche Anwesen geerbt und mit ihrem Mann darauf auch gewohnt. In dieser Zeit wurde der Dachraum des Wohntraktes zu Wohnzwecken hergerichtet. Nach dem Tod der Frau, der Mann war Jahre vorher verstorben, wurde es von ihren Erben, ebenfalls Humann, verkauft.


Hof Schnier:

  • Der Hof liegt in der Ecke Ellerbuschort/Grambker Dorfstraße. Ich kenne das Objekt nur so wie es heute dasteht, mit dieser Bretterscheune. Ein vormals dort ggf. gestandenes, echtes Bauernhaus ist dann wohl durch das jetzige Wohnhaus ersetzt worden. Vielleicht gab es auch Kriegseinwirkung? Bewohnt wurde das Haus durch eine Frau Niedlich, Tochter der Schniers, und Familie. Ein Christof Schnier, wohl ein Bruder der Frau Niedlich, soll im Blockland als Bauer gelebt haben.


Hof Wal:

  • Der Name war mir bislang unbekannt.

 

  • Es gab am heutigen Verlauf der Grambker Dorfstraße Ecke Grambker Heerstraße, etwa gegenüber der Zahnarztpraxis Rudolph, ein gemauertes Buernhaus. Dieses Haus wurde im Zuge der Straßenbegradigung Ende der 50-Jahre abgerissen. Landwirtschaftlicher Betrieb scheint es nicht gegeben zu haben. Im Haus lebten ((Ost-Flüchtlinge)). Einer davon verdiente sich ein paar Mark mit Arbeiten wie Bildereinrahmungen. Irgengwo hier habe ich eine amtliche Zeichnung, wo es dargestellt ist.


Hof Adolf Talmann:

  • Der Hof lag an der Dwerhagenstraße, zwischen Hofstraße und Pieper. Das Grundstück wird heute von Rolf Adler (Bürgerverein) bewohnt. Ein Teil der Gebäude wurde abgerissen. Zwischen Talmann und Frau Eylers (Futtermittelhandel) bestanden verwandschaftliche Beziehungen.

 

  • Gegenüber dem Grambker Gemeindehaus stand ein traditionelles Bauerhaus. Der Besitzer (von Salzen) ließ es abreißen und durch ein Wohnhaus, kenntlich an den Steinplatten am Balkon, ersetzen.


Hof Karl Tidau:

  • Das Haus lag längs parallel zu Am Niederhof rechte Seite. Die Hoffläche begann an Solte und ging bis zur Hofstraße, die vor der jetzigen Bebauung nur ein schmaler Weg war. Zur Dwerhagenstraße hin gab es eine Obstwiese. Hühner Adolf Talmanns grasten hier. Um dorthin zu gelangen, war eine, durch Lichtgitter abgedeckte Unterführung der Hofstr. angelegt. Außer dem Sohn "Kalle" weiß ich von einer Tochter, die mit einem Mitarbeiter des Übersee-Museums (Apel?) verheiratet war. dieser Herr hielt sich häufig zu Forschungszwecken in Afrika? auf. An der anderen Seite Am Niederhof hatte Tidau Gartenland und eine Wiese mit kubischer Scheune darauf. Das Gartenland war verpachtet und begann an der Grenze zu Kämena. Eine Wiese schloß sich an und reichte bis zur Hofstraße, grenzte an A. Korte.

 

  • Ecke Grambker Dorfstraße / In den Freuen stand ein tradionelles Bauernhaus. Dieses Haus hat ein Herr Wohlers schrittweise abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Wohlers wohnt dort noch.


Hof Wischusen:

  • Das Haus stand, mit dem Giebel in etwa auf Bäcker Meyer ausgerichtet auf dem Grundstück, wo dieses Apartmenthaus mit den 28 Kleinwohnungen steht. Es reichte jedoch in den heutigen Heerstraßenverlauf hinein. Auch dieses Haus wurde wegen der Straßenbegradigung abgerissen. Bis dahin wurde es nur noch zu Wohnzwecken genutzt. Verblieben war eine baufällige Scheune, parallel zu Am Niederhof, linke Seite stehend. Durch die damaligen Besitzer, Ratjen aus Stendorf auf Anordnung der Baubehörde abgerissen. Von dieser Scheune zeugen noch die vermauerten großformartigen Pflastersteine bei dem Apartmenthaus. Die Steine stützten eine Ecke der Scheune.


Hof Ratjen:

  • liegt etwas versteckt hinter der Meyerschen Pferdeweide.


Bäckerei Meyer:

  • Obwohl der Bäckereibetrieb vor vielen Jahren eingestellt wurde, steht der mächtige Schornstein noch, wenn auch verkürzt. Grund dafür soll eine finanzielle Förderung aus frühen Zeiten (Kaiserreich?) sein. Diese Förderung sollte bei Beendigung des Backbetriebes (oder der Entfernung des Ofens?) zurück gezahlt werden. Es soll sich um 35000 Mark gehandelt haben. So hat Wilhem Meyer, der ältere, den Backofen stehen lassen. Die Wohnungen sind um den Ofen herumgebaut.

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