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Grambker Stadtteilportal Grambke heute, gestern & vorgestern

Die Grambker Zeittafel

1185 Erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Grambke. Erwähnt wird Gerfridus de Grambeke, ein Mitglied eines alten Ministerialen - Geschlechts, das damals bereits in Grambke ansässig war.

Die Bremer Ratsherren Hinrich von Aschen und Davemann schenken der Burger Kirche eine Kanzel und einen Taufstein , die heute in der Grambker Kirche stehen.

1654 Die Schweden besetzen erneut die Burgschanze. Zerstörung der Burger Kirche und des gesamten Ortes durch die Schweden. Als dort wieder Häuser enstehen, werden die Bewohner zuerst vom lutherischen Feldprediger der Schweden, später vom Lesumer Pastoren betreut. Auch die Bewohner von Dunge gehören nun kirchlich zu Lesum.

1722 Die Grambker Fachwerkkiche ist baufällig und muß abgerissen werden. Die heutige Grambker Kirche wird gebaut. Auch sie hat keinen Turm, sondern einen Dachreiter mit einer Glocke.

1757 Als französische Truppen anrücken, ziehen sich die Hannoveraner zurück. Franzosen beziehen Quartier in Lesum. Die Franzosen benutzen die Grambker Kirche als Kornlager.

1784 Neuaufteilung und Neubesiedlung der Burg durch die hannoversche Regierung. Die 17 Familien, die nun hier angesiedelt wurden, gehörten kirchlich zu dem ebenfalls hannoverschen Lesum.

1897 Anlässlich des 175 jährigen Bestehens erhält die Grambker Kirche eine „neue“ Orgel (die Orgel war eine ehemalige St. Stephani- Orgel und wurde von Heinrich Smidt zur Dunge gestiftet). Dazu mußte die Kirchendecke eingewölbt werden.

1907 Durch den Umzug von Pastor Heinrich Hoops in ein eigenes Haus in Grambke (Pastorenhaus - Hinter der Grambker Kirche) wird der Dienstsitz des Pfarrers hierher verlegt. Mittelsbüren wird bis heute von Grambke aus kirchlich betreut, bleibt aber eine selbständige Kirchengemeinde.