Lokale Bezeichnung, die sich auf das ehem. Dorf Mittelsbüren bezieht, das 1954 einem Industrievorhaben weichen musste. 1246 als Middelburen, um 1260 als Midelburen und 1391 als Middelsburen erwähnt, kam das Dorf 1741 bis 1803 an Hannover, 1810 bis 1813 zum Kanton Bremen-Land, Mairie Walle und 1889 war es Landgemeinde Büren. In Bremen eingemeindet wurde Mittelsbüren1939. 1954 kam das Aus für das Dorf Mittelsbüren.
Der Ort musste der Hütte am Meer weichen. 142 Haus- und Grundbesitzer wurden entschädigt und ihre Wohngebäude dem Erdboden gleichgemacht. Sie gaben ihr Land für die Klöckner Hütte, die acht km² Werderland übernahm, das bis heute nicht einmal komplett benötigt wurde.
Heute stehen nur noch die Kirche, das alte Schulhaus und ein paar Nebengebäude des Dorfes.
Ein Mittelsbürener Bauernhaus wurde damals gerettet, es steht heute auf dem Gelände des Focke-Museums.
Auf dem Stahlwerkegelände hat die Mittelsbürner Landstraße noch den hystorischen Verlauf. Würde das Tor bei der ehemaligen Schule, und jenes in Grambke geöffnet sowie Gefahrenquellen entschärft, ergäbe sich ein äußerst abwechselungsreicher Rundwanderweg von Burg bis Grambke.
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